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  • HU-Berlin Edoc  (29)
  • Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften  (28)
  • Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Theologische Fakultät  (1)
Datasource
  • HU-Berlin Edoc  (29)
  • KOBV  (1)
Material
Language
Years
Publisher
  • 1
    Language: German
    DDC: 560
    Keywords: Bericht ; African Initiated Churches ; Religion und Entwicklung ; Entwicklungszusammenarbeit ; Paläontologie ; Religion ; Sozialwissenschaften ; Christentum
    Abstract: Das Gutachten analysiert das Potenzial der African Initiated Churches (AICs) für die Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel der AICs in Südafrika. AICs sind die größten und am schnellsten wachsenden Religionsgemeinschaften im südlichen Afrika. Sie bieten die Möglichkeit, auch diejenigen zu erreichen, die bislang von sozioökomischer Entwicklung abgeschnitten sind. Allein schon deswegen sollte Entwicklungszusammenarbeit die AICs in den Blick nehmen. Das Gutachten zeigt sowohl mögliche Bereiche als auch Herausforderungen einer solchen Zusammenarbeit auf. Es weist zudem auf weiteren Forschungsbedarf hin. Das Potenzial der AICs für Entwicklungszusammenarbeit wird mit Hinblick auf die individuelle, die soziale und die institutionelle Ebene untersucht. Datengrundlage ist eine umfassende Analyse der Forschungsliteratur sowie eine Feldstudie. (A) Individuelle Ebene: AICs haben grundlegende transformative Effekte auf das Leben ihrer Mitglieder. Sie sind wichtige Quellen für seelsorgerische Betreuung und psychosoziale Unterstützung. Dabei nehmen sie die spirituelle Weltsicht der Menschen ernst. AICs versetzen ihre Mitglieder in die Lage, in ihrem Leben als defizitär wahrgenommene Zustände und Gegebenheiten zu verändern. Sie zeigen konkrete Wege auf, mit Herausforderungen umzugehen. Damit stärken diese Kirchen die Verantwortung für das eigene Leben. AICs sind Vermittler in sozialen Transformationsprozessen. Eine besondere Rolle spielt dabei das breite soziale Netzwerk innerhalb der Kirchen, das den Kirchenmitgliedern Halt bietet und in vielfältiger Weise als „Zuhause“ wahrgenommen wird. AICs bestärken ihre Mitglieder gerade im Kontext von Armut, Diskriminierung und sozialem Wandel in ihrem positiven Selbstverständnis, geben ihnen Stabilität im Leben und steigern ihre Resilienz. Sie unterstützen die Menschen so darin, ihr Leben aus eigener Kraft zu gestalten. In vielen Fällen ist dies auch förderlich für den materiellen Erfolg. (B) Soziale Ebene: AICs sind für ihre Mitglieder wichtige Quellen von Sozialkapital. Basierend auf starken Bindungen und einem hohen Maß an Vertrauen bilden sie Netzwerke der gegenseitigen Unterstützung, die der Risikoreduzierung dienen und wichtige Informationsquellen sind. Sie stellen ihren Mitgliedern Ressourcen zur Verfügung und werden zum Ausgangspunkt gemeinsamer Aktionen im Interesse der Gemeinschaft – auch gegenüber lokalen staatlichen Stellen. AICs fördern eine Kultur der Gewaltlosigkeit und bieten Schutzräume in Kontexten von Gewalt und Kriminalität. Sie fördern zudem den gegenseitigen Respekt in Geschlechterverhältnissen. (C) Institutionelle Ebene: Arbeitslosigkeit und Armut, Antriebslosigkeit und Drogenkonsum sind die größten sozialen Probleme aus der Perspektive der AICs. Ihre Angebote wie Bildung (Stipendien, Schulen), seelsorgerliche Beratung, Aus- und Weiterbildungsangebote, Freizeitaktivitäten für Jugendliche und Existenzgründungsunterstützung gehen auf die grundlegenden Nöte der Menschen ein. Hierzu zählt auch die Hilfe in unmittelbaren Notsituationen (Essen, Kleidung etc.). Viele Kirchenleitende würden im Falle einer Unterstützung durch internationale Entwicklungsorganisationen gern ihre Kirche und damit auch ihre Angebote auf- bzw. ausbauen. Die meisten AICs haben keine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit internationalen Akteuren – jedoch ein großes Interesse daran. Die AICs haben ein holistisches Entwicklungsverständnis, demzufolge sowohl materielle als auch spirituelle Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Eine Trennung beider Bereiche, wie sie in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit oft stattfindet, wird daher häufig als problematisch wahrgenommen.   (D) Handlungsempfehlungen: (a) Grundsätzliche Empfehlungen für die Zusammenarbeit mit AICs (1) Religious literacy – Deutsche EZ muss ein Verständnis der AICs mitbringen und ihre religiöse Sprache sprechen. Respekt gegenüber ihrer religiösen Identität ist den AICs sehr wichtig. (2) Langfristigkeit und Transparenz – Die AICs legen darauf Wert, dass eine mögliche Zusammenarbeit langfristig angelegt ist und die wechselseitigen Bedingungen klar kommuniziert werden. (3) Flexibilität – Administrative Anforderungen sollten möglichst niedrig gehalten werden. (4) Qualifizierung – Die Zusammenarbeit sollte von Schulungen zur Kapazitätsstärkung begleitet werden. (5) Agency – Die AICs sollten die Prioritäten der Zusammenarbeit setzen. (6) Ownership – Die Förderung der Aktivitäten der AICs sollte immer einen Eigenbeitrag der Kirchen erfordern. (7) Ganzheitlichkeit – Es sollten explizit auch solche Aktivitäten gefördert werden, in denen spirituelle und entwicklungsbezogene Anteile sich nicht trennen lassen. (b) Bereiche möglicher Zusammenarbeit (1) Einrichtung eines Kleinstprojekte-Fonds für AICs – Die EZ könnte an die vielfältigen Kleinstinitiativen der AICs anknüpfen und so in einen ersten Dialog mit den Kirchen eintreten. (2) Förderung von Entrepreneurship – Auf- und Ausbau unternehmerischen Potenzials durch Zusammenarbeit in der Durchführung von Fortbildungen zur Gründung von (Klein)Unternehmen und Geschäftsführung sowie Kofinanzierung von in den Kirchen bereits existierenden Strukturen und Aktivitäten zur Förderung der (Klein-)Unternehmensgründung im formellen und informellen Sektor. (3) Berufsbildung und Schulen – Kofinanzierung bestehender Einrichtungen der Kirchen und Unterstützung bei der Weiterentwicklung durch Bereitstellung von Expertise (Training of Trainers, Organisationsentwicklung, Fachkräfteentsendung). (4) Kofinanzierung kirchlicher Stipendienprogramme – Stipendien der AICs erreichen solche Jugendliche, deren Eltern nur eine geringe oder gar keine Schulbildung besitzen. Sie leisten somit einen unmittelbaren Beitrag zur Armutsbekämpfung. (5) HIV/AIDS – AICs erreichen gerade die Menschen, die keinen Zugang zu Information und Behandlung haben. Selbst kleinste Kirchen bieten eine wertvolle Plattform, um Informationen zu HIV/AIDS-Prävention und möglichen Behandlungen zu verbreiten. (6) Schulungen im Beratungsbereich – Psychosoziale Unterstützung wird in Form von Seelsorge und Beratung bereits angeboten. Häufig besteht der Wunsch, sie zu professionalisieren und weiter zu entwickeln. (7) Demokratische Teilhabe – AICs schätzen und fördern good citizenship, haben einen hohen moralischen Anspruch an ihre Mitglieder und tragen häufig bereits zu Veränderungen auf lokaler Ebene bei. Daher sind sie geeignete Partner für Fortbildungen zur demokratischen Partizipation (z.B. Wählerbildung, Bewusstseinsbildung für Korruption in der Verwaltung). (8) Bauvorhaben – Finanzielle Unterstützung der Kirchen bei der Errichtung von Gebäuden oder Gebäudeteilen, die für entwicklungsbezogene Angebote genutzt werden. (c) Mögliche Partner Es gibt über 10.000 AICs allein in Südafrika, die meisten davon sind kleine Kirchen mit lokalem Wirkungsraum. Daneben gibt es eine Handvoll großer Kirchen, deren Mitglieder in die Millionen gehen. Diese können Partner für die Zusammenarbeit sein, zumal sie über belastbarere Strukturen verfügen als kleine Kirchen. Dennoch sollte Kooperation auch mit kleinen Kirchen erfolgen. Da es keinen übergreifenden Zusammenschluss der AICs gibt, empfehlen wir die Einrichtung eines Projektbüros in Südafrika für die Kooperation mit AICs. (E) Weiterer Forschungsbedarf: Aufgrund des beschränkten Umfangs und zeitlichen Rahmens der vorliegenden Studie sehen wir weiteren Forschungsbedarf, um die Entwicklungspotenziale des weiten Felds der dynamisch wachsenden AICs zu tiefergehend zu analysieren. Insbesondere sind Langzeitstudien sowie Vergleichsstudien in weiteren Provinzen Südafrikas und anderen afrikanischen Ländern erforderlich. Solche Studien sollten ausführlicher zwischen verschiedenen Kirchen differenzieren, in Bezug auf Kirchenkategorien, Größe und geographische Ausdehnung. Besonderen Forschungsbedarf zum Entwicklungspotenzial der AICs sehen wir in den folgenden Bereichen: Geschlechterverhältnisse, politisches Engagement, die Rolle der Kirchen als Mediatoren in häuslichen, sozialen und politischen Konflikten, Menschenrechte (u. a. Einstellungen zu LGBTI-Rechten), Migration (mit einem Schwerpunkt auf der Rolle der Diasporagemeinden in einer möglichen Zusammenarbeit) sowie die Rolle der AICs in der Schaffung von Perspektiven für Jugendliche.
    Abstract: Not Reviewed
    Note: Wissenschaftliches Gutachten
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 2
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (73 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,1
    DDC: 300
    Keywords: Sicherheit ; Europäische Union ; Atommächte ; Coercive Diplomacy ; Iranisches Atomprogramm ; Security ; Coercive Diplomacy ; Nuclear Power ; Iran’s Nuclear Programme ; European Union ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Für die EU - vielleicht der wichtigste Akteur, der für das Verhindern der weiteren Ausbreitung von Massen-zerstörungswaffen eingetreten ist und immer noch eintritt - sind die Verhandlungen mit dem Iran im Zu-sammenhang mit dem iranischen Nuklear-Programm sehr wichtig; vor allem wenn man auf die zukünftigen weltweiten Sicherheitsmaβnamen blickt. Wenn aber die Resultate dieser Verhandlungen genauer betrachtet werden wird deutlich, dass sowohl die Strategien der E3, sowie der späteren EU, nur von geringer Bedeutung geblieben sind. Im Groβen und Ganzen ist es nicht gelungen den Iran dazu zu bewegen, auf die Forderungen der internationalen Gemeinschaft einzugehen. Diese Dissertation versucht das Engagement der EU näher zu diskutieren und geht im Besonderen auf die „Coercive Diplomacy“ des Irans ein, um zu untersuchen inwiefern diese Strategie in der Realpolitik des Irans sichtbar wird. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu erörtern, ob diese Art von Diplomatie Erfolge aufzeigt und welche möglichen negativen Konsequenzen sie mitbringt. Auf dem Gebiet der Analysen und Ausarbei-tungen der „Coercive Diplomacy“ wird in der vorliegenden Arbeit Alexander George’s Theorie als wichtigste Expertenmeinung hinzugezogen.
    Abstract: As one main actor seeking for non-proliferation of weapons of mass destruction, the negotiations with Iran on its nuclear programme looms large in the EU’s aspirations for future security matters. However, consider-ing the outcomes of the negotiation process with Iran so far, it is apparent that both the initial E3 and then the EU strategies could not manage to dissuade Iran from its non-compliance with the demands of the inter-national community. This study tries to examine the European Union’s engagement with Iran on its nuclear programme in terms of coercive diplomacy implementations of the EU over Iran. In this regard; the concep-tual framework of the coercive diplomacy theory and the practical employment of the theory into the case are respectively dealt with. Thus, the major aim of this thesis is to answer the questions of, first, to what ex-tend the EU has achieved applying a successful coercive diplomacy strategy over Iran and second, what parts of its strategy have not been meeting the conditions favoring an eventual success. With an eye to dif-ferent depictions and analyzes subscribed by scholars through time, through this study the contributions conducted by Alexander George to the theorization of coercive diplomacy will be taken as the primary meth-odological assessment.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 3
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (78 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,8
    DDC: 300
    Keywords: Sozialpolitik ; Wohlfahrtsstaat ; Türkei ; Neoliberalismus ; Gouvernementalität ; Gesundheitswesen ; Türkische Sozialpolitik ; Social Policy ; Welfare State ; Turkey ; Health Care ; Governmentality ; Health Transformation Program ; Neoliberalism ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die (vergleichende) Wohlfahrtsstaatforschung neigt zum Gebrauch absoluter Kategorien wie „Staat“, „Markt“, „Klasse“ oder „Soziale Gerechtigkeit“, um die Entstehung und Entwicklung von Wohlfahrtsstaaten zu erklären, zu messen oder zu kategorisieren. Insbesondere auf der Grundlage der Arbeiten Michel Foucault‘s zum Thema Gouvernementalität versucht diese Masterarbeitarbeit, alternative Perspektiven auf die Trans-formation von Wohlfahrtsstaaten zu bieten und die Entwicklungen in ihrer historischen Gebundenheit und der Komplexität der sich in ihnen widerspiegelnden sozialen Beziehungen zu verstehen. Dafür werden Episoden türkischer Gesundheitspolitik seit dem späten Osmanischen Reich interpretiert. Die Kernthemen sind die sich ändernde politischen Vorstellungen von Gesundheit einerseits und andererseits Techniken und Strategien, die politische Akteure anwenden, um das Politikfeld Gesundheit zu strukturieren und das Verhalten relevan-ter Akteure zu steuern. Die Arbeit greift insbesondere auf Primärquellen, wie offizielle Regierungspapiere, Reden, oder Leitfadeninterviews mit Experten zurück. Die Analyse zeichnet den politischen Diskurs über Ge-sundheit(spolitik) nach, der von „Barmherzigkeit und Gnade“ über die „Sicherung der Stärke der Nation“ bis hin zu der Idee eines „Rechtes auf Gesundheit“ reicht, welche seit den 1980er Jahren durch neoliberales Vo-kabular wie „(minimaler) Universalismus“, „Eigenverantwortung“ oder „Effizienz und Wettbewerb“ ergänzt wird. Derweil blieben trotz der Entstehung und Ausdehnung des Politikfeldes mit zugeordnetem bürokrati-schen Apparat, viele Programme und Projekte aufgrund der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Struktur sowie fortlaufender Konflikte zwischen unterschiedlichen Regierungsmentalitäten inkonsistent und unvollen-det. Erst mit dem sogenannten Health Transformation Program, das seit 2003 unter der Partei für Gerechtig-keit und Fortschritt (AKP) implementiert wird, scheint ein Gesundheitssystem entstanden zu sein, welches sich durchgängig auf eine neoliberale Regierungslogik bezieht und die formalen Prinzipien einer Marktwirt-schaft als Regierungsprinzip auf die Erstellung von Programmen, Projekten und Regulierungen im Gesund-heitssektor projeziert.
    Abstract: Scholars of the welfare state tend to use absolute categories such as “class”, “state”, “market” or “social jus-tice” to measure, classify and compare welfare states. Drawing predominantly on Michel Foucault’s lectures on governmentality, this master’s thesis attempts to offer alternative perspectives on the transformation of welfare states by analyzing developments in the Turkish health system in consideration of their historicity and of the complexity of social relations reflected in them. Interpreting different historical episodes of Turk-ish health policies since the late Ottoman Empire, special attention is paid not only to changing political con-ceptions of health, but also to the techniques and strategies that governments have relied on to influence the conduct of providers and receivers of health services. The study draws predominantly on primary sources such as official government papers, speeches and expert interviews. Dominant political discourses on health have reached from “charity and favor” under the Sultans over “securing the strength of the nation” in the early Republic to the idea of everybody’s “right to health”, that is eventually mixed and complemented with neoliberal vocabulary such as “(minimal) universalism”, “individual responsibility”, or “efficiency and compe-tition”. In spite of the emergence of healthcare as a policy area being attached to an expanding bureaucratic apparatus, most programs and projects have remained inconsistent and fragmentary due to the composition of Turkish society and economy and the persistent struggles between different forms of governments. The findings suggest that only with the so-called Health Transformation Program (HTP) that is implemented since 2003 under the government of the Justice and Development Party (JDP), a health system has emerged that is consistently based on a distinguished mode of government. Neoliberalism, understood as the attempt to take the formal principles of a market economy and projecting them onto a general art of government, con-stitutes the underlying tenet of the HTP’s wide net of programs, projects and regulations by which the gov-ernment attempts to create, rather actively but from a distance, a health system in which all players act ra-tional, economically and self-responsible.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 4
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (69 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,10
    DDC: 300
    Keywords: Konstruktivismus ; Türkische Außenpolitik ; Ahmet Davutoğlu ; Balkan ; internationale Beziehungen ; Agentur-Struktur ; international relations ; Turkish foreign policy ; Ahmet Davutoğlu ; the Balkans ; constructivism ; agency-structure ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist die strukturellen Determinanten der türkischen Politik auf dem Balkan in der letzten Zeit zu erklären. Es wird versucht, mit einem konstruktivistischen Ansatz der internationalen Beziehungen und Alexander Wendts Auffassung über die Agentur-Struktur-Beziehungen in der internationalen Politik fol-gende Fragen zu beantworten: Ob und inwieweit werden das traditionelle Verständnis der Außenpolitik, die Identität und das Verhalten der neuen Akteure in der türkischen Außenpolitik beeinflusst?; Welche Elemente der "alten" idealistischen Struktur können in den aktuellen Beziehungen zwischen der Türkei und dem Balkan beobachtet werden? Ich benutze die außenpolitischen Grundsätze der Türkei, welche aus der Zeit der Grün-dung der Republik bis zum Ende des Kalten Krieges wahrnehmbar sind, als eine gegebene Struktur und ver-suche zu zeigen, wie sie die Gestaltung der sogenannten neuen türkischen Außenpolitik und das Verhalten der Türkei auf dem Balkan in der Zeit von 2009, als Ahmet Davutoğlu das Amt des Außenministers nahm, beeinflussen. Ich bin der Meinung, dass diese traditionellen Prinzipien ein grundlegender Teil Davutoğlus Vorstellung über die türkischen Beziehungen mit dem Balkan bilden und dass sie in den außenpolitischen Be-ziehungen zu den Balkan-Ländern sogar noch sichtbarer sind. In diesem Sinne unterstütze ich das Argu-ment, dass keine große Veränderung in der ideellen Struktur der Außenpolitik der Türkei seit dem Amtsan-tritt Davutoğlu passiert ist und dass die seit langem etablierten Prinzipien der türkischen Außenpolitik noch immer nachvollziehbar in der AKP - Ära liegen.
    Abstract: The aim of this thesis is to use the constructivist approach to international relations and Alexander Wendt's conception of agency-structure relationships in international politics to explain structural determinants of Turkey's policy towards the Balkans in the recent period. I’ll try to answer the question of how and to what extent the traditional foreign policy understanding influences the identity and behavior of new actors in Tur-key’s foreign policy and which are the elements of the “old” ideational structure that could be observed in the current relations between Turkey and the Balkans. I take Turkey’s foreign policy principles, observable from the period of founding of the Republic till the end of the Cold War as a given structure, and try to show how they influence the formulation of what is called Turkey’s new foreign policy and the behavior of Turkey towards the Balkans in the period from 2009, when Ahmet Davutoğlu took office of Minister of Foreign Af-fairs. I argue that traditional principles constitutively participate in Davutoğlu’s imagination of Turkey’s rela-tion with the Balkans and are even more observable in its foreign policy behavior towards Balkan countries. In that sense I support the argument that there was no great shift in the ideational structure of Turkey’s for-eign policy since Davutoğlu took office and that long-established principles of Turkish foreign policy are still traceable in the AKP Era.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 5
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (54 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,3
    DDC: 300
    Keywords: Corporate Social Responsibility (CSR) ; Türkei ; Neoliberalismus ; Governmentality ; Corporate Social Responsibility (CSR) ; Turkey ; neo-liberalism ; governmentality ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Diese Untersuchung soll zeigen, inwieweit die aktuellen Methoden, die sich rund um die Corporate Social Responsibility (CSR) entwickeln, in den Rahmen der neoliberalen Kunst des Regierens in der Türkei eingebettet werden können. Aufgrund der Tatsache, dass seine Bedeutung im Verlauf der letzten zehn Jahre weiter gewachsen ist, findet das Konzept immer mehr Beachtung seitens verschiedener Unternehmen und der akademischen Welt auf sich. Während sich der größte Teil der Literatur damit beschäftigt, wer die Akteure der CSR sind und was diese tun, versucht diese Untersuchung darüber hinaus zu gehen und unter Anwendung von ‚Governmentality Studies' die Rationalität hinter dem Aufkommen und der Entwicklung des Konzepts in der Türkei zu erforschen.
    Abstract: The purpose of this study is to show to what extend the current practices evolving around Corporate Social Responsibility (CSR) can be placed in the realm of neo-liberal art of governing in Turkey. Having become increasingly relevant in the last decade, the concept has been attracting more and more attention from various organizations and academia. While most of the literature deals with who the CSR actors are and what they do, this study attempts to go beyond that and explore the rationality behind the emergence and development of the concept in Turkey, through the application of governmentality studies.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 6
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (72 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,7
    DDC: 300
    Keywords: Diskursanalyse ; Konstruktivismus ; Poststrukturalismus ; amerikanische Außenpolitik ; U.S.-türkische Beziehungen ; Präsidentenreden ; Obama ; Erdogan ; discourse analysis ; Constructivism ; post-structuralism ; American foreign policy ; U.S.-Turkish relations ; presidential speeches ; Obama ; Erdogan ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: In dieser Masterarbeit wird eine konstruktivistische Diskursanalyse durchgeführt um die These zu unterstüt-zen, dass eine grundlegende Umgestaltung im amerikanischen Verständnis der türkisch-amerikanischen Be-ziehung unter Präsident Obama im zuge eines übergeordneten Wandels der amerikanischen Außenpolitik stattgefunden hat. Anhand einer analytischen Betrachtung diverser hochrangiger Diskurse und Präsidenten-Reden seit der Ära Ronald Reagans versucht diese Arbeit den chronologischen Weg der amerikanischen Au-ßenpolitik anhand politischer Sprache, politischem Handeln und struktureller Veränderung, unter besonderer Berücksichtigung der Türkei, aufzuzeigen. Die Formbarkeit dieser Beziehung soll mittels Anwendung der konstruktivistischen Theorie besonders hervorgehoben werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie sich das Verständnis amerikanischer Führungspolitiker in Bezug auf ihre Rolle in der Welt und der Beziehung zur Türkei, abseits des strikten Kurs des Realismus, in den letzten Jahrzehnten verändert hat.
    Abstract: Using a constructivist discourse analysis, this thesis argues that there has been a fundamental shift in the American understanding of the U.S.-Turkish relationship under President Obama, situated within a broader change in the nature of American foreign policy making. By analyzing presidential and other high-level dis-course beginning in the Reagan era, this thesis examines the chronological path of American foreign policy, specifically in relation to Turkey, delving into political language, actions, and structural changes. By engaging constructivist theory, this thesis highlights the fluid nature of relations, endeavoring to answer the underly-ing question of how the high-level understanding of the U.S. role in world affairs generally, and in relation to Turkey specifically, has moved beyond a strict realist foundation over the past decades.
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    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 7
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (77 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,4
    DDC: 300
    Keywords: Strukturgleichungsmodelle ; Wahlen ; Mobilisierung ; online ; offline ; Wahlen zum Europäischen Parlament ; online ; mobilization ; offline ; European Parliament elections ; structural equation modeling ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die Möglichkeit von Online-Appellen zur Wählermobilisierung hat im Verlauf der letzten 10 Jahre exponentielle Nutzung erfahren. Alle großen Wahlkampagnen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene wurden sowohl offline als auch online betrieben. Trotz dessen, fangen Wissenschaftler gerade erst an zu verstehen ob und in welchem Ausmaß Online-Appelle tatsächlich ihre intendierte Wirkung erbringen. Diese Arbeit untersucht die Auswirkung von Online-Apellen auf die Wahlbeteiligung auf der Basis von Wahlinformationen der Wahlen zum Europäischen Parlament 2009 aus 15 EU-Ländern. Eine Innovation ist dabei die Möglichkeit zur Kontrolle von Offline-Mobilisierungsappellen, die die Wähler während der Kampagne erhalten haben. Anhand der Verwendung eines “Kausalitätstrichters” und einer Reihe von Strukturgleichungsmodellen kann aufgezeigt werden, dass Online-Appelle, wenn überhaupt, einen sehr begrenzten Effekt (auf die Wahlbeteiligung) haben. Unter Berücksichtigung der Politikinteressen der Befragten, sowie der Anzahl ihrer individuellen Kontaktierungen durch Parteimitglieder über Telefon, Mail, oder auch an der Türschwelle, kann kaum ein zusätzlicher Effekt von Online-Appellen festgestellt werden. Dies unterstreicht die Bedeutung der Kommunikationsform wie auch die Nutzung von Online-Nachrichten in Kampagnen, nämlich hauptsächlich zur Kontakthaltung mit dem jeweiligen eigenen Kern an Unterstützern. Die Analyse schließt mit der Herausstellung des Bedarfs weiterer Untersuchungen zu dem Thema, besonders im Zuge einer zunehmenden Weiterentwicklung von Möglichkeiten der Online-Kontaktierung. Zudem wird festgehalten, dass für den Wahlzyklus 2009 traditionelle Mobilisierungsmethoden effektiver waren als die Methode der Online-Mobilisierung.
    Abstract: The use of online mobilization appeals has grown exponentially in the past decade, with all major campaigns at the local, national and European levels being fought both online and offline. For all their use, scholars are just in the incipient phases of truly understanding whether and to what extent these appeals have their intended effect. This analysis puts to the test the ability of online campaign appeals to increase a voter’s involvement in the election, by relying on information collected during the 2009 European Parliament elections in 15 EU countries. The novel aspect of the study represents the ability to control for offline mobilization attempts which voters might have received during the campaign. By making use of a “funnel of causality” design, and a series of structural equation models, the results presented here suggest that online mobilization messages have a very limited, if any, effect. When taking into account a respondent’s interest in politics, as well as the extent to which they have been personally contacted by a party worker through the phone, mail, or even at the doorstep, there is little added effect which online messages bring. This highlights both a characteristic of the medium of communication, as well as the use of online messages by the campaigns: primarily to maintain contact with their core supporters. The analysis concludes by pointing toward the need for further investigations, needed as online messages become more sophisticated, and by noting that for the 2009 election cycle traditional channels of mobilization proved more effective than online ones.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 8
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (66 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,5
    DDC: 300
    Keywords: Populismus ; Moschee ; Pro-Köln ; Tea-Party ; Populism ; Mosque ; Pro-Köln ; Tea-Party ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Mit Hinweis darauf, dass sich rechts-populistische Bewegungen immer mehr in der westlichen Welt verbrei-ten, ist eine Neubewertung des extrem rechten politischen Denkens und der Bereitschaft in der Bevölkerung dies zu unterstützen angesagt. Dies is besonders notwendig aufgrund der Flut des kürzlichen Tea Party-esquen Aktivismus in Nordamerika, in Form der unverhohlenen Verehrung für die von 'Menschen angeführ-ten' pro Markt Revolution und der so genannten "Minutemen" Miliz, und die umfassende Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen rechtsextremen Bewegungen in den europäischen Natio-nen, bis hin zu den jüngsten Gräueltaten in Norwegen. Dieses Papier stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg dar, die Probleme bezüglich rechts-populistischer Tendenzen der heutigen Zeit zu addressieren, vor al-lem im sozialen Bereich, wo viele Menschen Gefahr laufen, von diesen Bewegungen stark ausgegrenzt zu werden. Durch die vergleichende Analyse wirft diese Untersuchung einen Blick auf zwei rechts-populistische Bewegungen: die Tea Party in den USA und Pro-Köln in Deutschland und wie sie sich in einer Reihe von Vari-ablen unterscheiden, auch wenn ihre Anforderungen an die Gesellschaft sehr ähnlich sind.
    Abstract: With evidence that right-wing populist movements are becoming increasingly more widespread throughout the Western world, a reevaluation of far-right political thought and their propensity for popular support is in order. This is particularly necessary given the spate of recent Tea Party-esqe ‘activism’ throughout North America, in the form of unabashed reverence for ‘people-led’ pro market revolution and so called ‘minute-men’ militia, and the extensive communication and cooperation between the various far-right movements throughout the European nations, capped by the recent atrocities in Norway. This paper shall provide an im-portant stepping stone into addressing the very real problems concerning rightwing populist trends of today, particularly in the social realm, where many people run the risk of being severely marginalized by these movements. Through comparative analysis, this exploration takes a look at two right-wing populist move-ments, The Tea Party in America and Pro-Köln in Germany, and how they differ in a range of variables, even though their demands on society are very similar.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 9
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (72 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,2
    DDC: 300
    Keywords: Die Linke ; Kritische Diskursanalyse ; Politische Diskurs Analyse ; Deutsche Politik ; Diskursive Strategien ; Die Linke ; critical discourse analysis ; political discourse analysis ; discursive strategies ; German politics ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die Abschlussarbeit „Die Linke: A Political Discourse Analysis“ versucht zu verstehen a) wie und mit welchen Mitteln Sprache in der Politik strategisch genutzt wird, um Wähler zu beeinflussen b) welcher sozialer und politischer Kontext sich auf die Bildung von politischen Diskursen auswirkt c) welche Art von Effekten politische Diskurse auf aktuelle ‚policy making‘ Prozesse haben. Analysiert wird die Partei Die Linke. Das Ziel der Studie ist nicht, der schon existierenden Literatur über Die Linke, welche versucht den Erfolg der Partei mit dem rückläufigen wirtschaftlichen Wohlstand der Massen und dem erfolglosen ‚policy making‘ der anderen Parteien zu erklären, zu widersprechen. Um den Aufstieg von Die Linke besser verständlich zu machen, sollen jedoch linguistische Dimensionen der Analyse hinzugefügt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, untersucht die Arbeit zuerst die diskursiven Strategien eines ausgewählten Texts und diskutiert anschließend die kontextualen Auswirkungen auf die beobachteten Strategien, in dem die Grundlagen der Kritischen Diskurs Analyse herangezogen werden. Die zentrale Hypothese dieser Untersuchung ist, dass der politische Diskurs von Die Linke als Teil einer politischen Strategie betrachtet werden sollte, welche versucht gegenhegemoniale diskursive Praktiken zu kreieren und darauf abzielt Prozesse des ‚policy-making‘ zu beeinflussen. Dass Die Linke erfolgreich die Lücke im linken Spektrum füllen konnte, hängt nicht nur mit dem erfolglosen ‚policy-making‘ der anderen Parteien zusammen, sondern ist auch der Kompetenz der Partei, Wähler mit Hilfe von politischen Diskursen zu beeinflussen, geschuldet.
    Abstract: The thesis ‘Die Linke: A Political Discourse Analysis’ tries to understand a) how and by which means language in politics can be strategically used in order to influence voters b) what kind of social and political context have an influence on the formation of political discourses and c) what kind of effects do political discourses have on actual policy making processes on the basis of the analysis of The Left Party (Die Linke in German). The overall aim of this study is not to oppose the already existing literature on Die Linke, which try to explain the party’s success with the declining economic prosperity of the masses and the unsuccessful policy making of its opponents but to add the linguistic dimension to the analysis in order to understand the rise of Die Linke more comprehensively. In order to achieve this aim, the research first identifies the discursive strategies of the selected text and then discusses the contextual impacts on the observed discursive strategies by adopting the main principles of Critical Discourse Analysis. The main hypothesis of this research is that political discourses of Die Linke should be considered as a part of the political strategy which tries to create counter-hegemonic discursive practices and aims to affect policy-making process. Die Linke’s success for filling the gap in the left is not only dependent on other parties’ unsuccessful policy-making but also on the party’s capacity to influence voters by its political discourses.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 10
    Online Resource
    Online Resource
    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (76 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,6
    DDC: 300
    Keywords: Rückkehrförderung ; freiwillige Rückkehr ; irreguläre Migration ; Governmentalität ; governmentality ; Fostering return ; voluntary return ; irregular migration ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht, ausgehend von Michel Foucaults Theorie der „Governmentalität“, Prakti-ken der “Rückkehrförderung irregulärer Migrant_innen“ in Deutschland alsTechniken neoliberalen Regierens globaler „Migrationsströme“. „Regierung“ wird im Sinne Foucaults als „die Führung der Führungen“ konzep-tualisiert, und umfasst somit weit mehr als den Staatsapparat. Es wird eine Genealogie von Formen der Rückkehrförderung in Deutschland aufgezeichnet, welche sich heute verstärkt auf die Person des_der irregu-lären Migrant_in beziehen. Diese Genealogie wird dann zu sich verändernden Rationalisierungen von Migrati-on und globalem Raum in Relation gesetzt. Ich komme zu dem Ergebnis, dass die Einflussnahme auf als ir-regulär subjektivierte Migrant_innen in einer neoliberalen Regierungsrationalität relevant wird,weil diese den freien Fluss der „regulären“ Migrant_innen gefährden.Regulierter freier Fluss reguläre Migrant_innen wiede-rum ist in einer als globaler Raum konzeptualisierten Welt wichtig, da er einen globalen Markt für Humanka-pital darstellt.Weiterhin können aktuelle Programme der „Förderung freiwilliger Rückkehr“ als neoliberale Re-gierungstechniken interpretiert werden, die sich in dasdiskursive Feld der Migration ausbreiten. Dies bedeu-tet nicht, das souveräne Techniken wie Abschiebung durch diese Techniken ersetzt wurden; vielmehr bildet sich ein diskursives Feld des „Regierens von Rückkehr“ heraus, in dem souveräne und neoliberale Techniken logisch verknüpft sind und einander bedingen. Eine Fallstudie, die in einer der in mehreren Bundesländern speziell zur Rückkehrförerung gegründeten Institution durchgeführt wurde, untersucht schliesslich Regie-rungstechniken im Feld „Rückkehr“ auf institutioneller Ebene, und gibt einen Einblick in Subjektivierungen und Konzeptualiserungen der Arbeit und Zielsetzungen dieser Institution durch ihren Direktor. Auch hier, in einer Einrichtung, in der verschiedene (souveräne udnd liberale) Techniken der Rückkehrförderung zusam-menspielen, dominieren neoliberale Rationalisierungen der irregulären Migrant_innen und der angewandten Massnahmen.
    Abstract: Starting from Michel Foucault’s theory of governmentality, this thesis analyses practices of “fostering return of irregular migrants” in Germany as a neoliberal technique of governing global “flows of migration”. “Gov-ernment” is understood through Foucault as the “conduct of conduct”, and thus comprises far more than merely state institutions. The thesis traces a genealogy of fostering return in different forms in Germany, showing that current forms increasingly target irregular migrants. This genealogy is then set in relation to changing rationalizations of migration and world space. I conclude that exercising influence on migrants subjectivized as irregular becomes relevant within a neoliberal rationality of government, because they en-danger the free flow of “regular” migrants. A regulated, free flow of regular migrants in turn is important in a world conceptualized as a global space, because it represents a necessary global market of human capital. Furthermore, current programs of fostering “voluntary return” can be interpreted as neoliberal techniques of government, which are spreading into the discursive field of migration. This does not, however, mean that sovereign techniques such as deportation are being replaced. Rather, a discursive field of “governing return” is opened up, in which neoliberal and sovereign techniques are logically connected and depend on each oth-er. A case study, realized in one of the institutions founded specifically in order to foster return in different federal states in Germany, finally investigates upon government techniques in the field of “return” on an in-stitutional level, and offers insights into the subjectivization and conceptualizationsof the institution’s aims and work practices by its director. I find that within the institution, which is active at the intersection of dif-ferent (neoliberal and sovereign) techniques of fostering return, neoliberal rationalizations of the irregular migrants and the applied measures dominate as well.
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  • 11
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (67 Seiten)
    Series Statement: GeT MA working paper series 2014,2014,9
    DDC: 300
    Keywords: russisch-türkische Beziehungen ; russisch-türkischer Handelsvertrag ; bilateraler Handel ; Energiediplomatie ; globales und regionales Bestreben ; russisch-türkischer Pragmatismus ; gegenseitige Abhängigkeit ; Russian-Turkish relations ; Russian-Turkish Gas Trade Partnership ; Russian-Turkish bilateral trade ; Energy diplomacy ; Global and Regional aspirations ; Russian-Turkish pragmatism and interdependence ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die Natur der russisch-türkischen Handelspartnerschaft und fokussiert de-ren Kooperation im natürlichen Gas Sektor. Dabei werden die jeweiligen globalen Bestreben der Länder, ihre Strategien in der Energiepolitik und ihre Motivationen im Handel miteinander ausführlich erforscht. Ziel ist es, die Energieziele und die Zufriedenheit der beiden Länder im Rahmen einer erweiterten Energie Partner-schaft zu untersuchen. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass eine neue Ordnung in der Welt Vormachtstel-lung annimmt, die wiederrum von neoliberalen Zügen geprägt ist. Russland und die Türkei sind globale und regionale Potenzen, welche sich im internationalen freien Markt integrieren wollen. In dem sie neue Strate-gien umsetzen, suchen sie ihre Positionen als Hauptakteure in den weltweiten Märkten zu konsolidieren. Trotz signifikanter politischer Unterschiede, stellen Russland und die Türkei den „Pragmatismus“ und die „Unabhängigkeit“ an die erste Stelle ihrer Agenda. Beide Länder wissen, dass sie abhängig voneinander sind, um wirtschaftlich zu wachsen und dass eine multidimensionale ökonomische Allianz eine wichtige Perspektive in regionalen und globalen Punkten darstellt.
    Abstract: This thesis examines the nature of Russian-Turkish trade partnership with particular focus on their coopera-tion in the natural gas sector. In so doing, countries’ Global Aspirations, their Energy Strategies, the role of their National Champions in attaining countries’ broader objectives, and lastly their motivations in trading with each other are extensively explored for to understand the extent to which countries’ energy objectives are fulfilled in the framework of broader energy partnership. The findings of the research suggest that in a new world order influenced by virtues of neoliberal policy Rus-sia and Turkey, aspiring to rise as global and regional powers, are seeking to integrate themselves into the global free market system. By developing new and applicable strategies, they are aiming to consolidate their positions as major actors in the global markets. Hence, despite significant political differences, respective countries continue their trade by placing 'pragmatism' and 'interdependence' high on agenda for Russia and Turkey understand that they need each other for economic growth and that their multidimensional trade partnership holds a prospect for achieve-ment of their Regional and Global aspirations.
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  • 12
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 299-304
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (6 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 299-304
    DDC: 900
    Keywords: Rassismus ; Wissenschaftskritik ; Critical Whiteness ; criticism of science ; Racism Critical Whiteness ; Geschichte ; Geschichte Afrikas ; Geschichte Europas ; Psychologie ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Grada Kilomba gelingt eine Gradwanderung aus persönlichen Erfahrungen als schwarze Wissenschaftlerin in Deutschland und den rassistischen Implikationen von weißer, eurozentristischer Wissensproduktion, die zunächst als Tatsache festgestellt wird. Da Wissen jedoch immer eine bestimmte politische Implementation aufweist, auch wenn es noch so sehr nach objektivierenden Kriterien produziert zu sein scheint, lässt sich die in ihm aufzeigbare Perspektivität nach Kilombas Ansicht auch anders besetzen. Bereits an gewählten Forschungsfeldern bzw. ihren Rahmenbedingungen, Begriffen oder auch Ausdrucksweisen oder vom unberücksichtigt Bleiben nicht-weißer WissenschaftlerInnen bzw. ihrer Publikationen, zeigen sich ausgrenzende Praktiken. Damit fängt der Rassismus im Feld der Wissenschaft weder an, noch hört er dort auf, wie Kilomba fortführt.
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  • 13
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 9-15
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (7 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 9-15
    DDC: 900
    Keywords: Interdisziplinarität ; Migrationsforschung ; Kritik ; Theorie und Praxis politischer Aktivismus ; Antirassismus ; Migration research ; criticism ; Theory and practise ; political activism interdisciplinarity ; anti-racism ; Geschichte ; Künste, Bildende Kunst allgemein ; Politik ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 14
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 97-101
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (5 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 97-101
    DDC: 370
    Keywords: Sprachkurse ; Ghana ; Goethe-Institut ; Afrika ; BAMF Einwanderungsgesetz ; Ehehgattennachzug ; language course ; africa ; Immigration Act ; immigration of spouses ; Erziehung, Schul- und Bildungswesen ; Geschichte Afrikas ; Geschichte Europas ; Politik ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Seit 2007 sind „Grundkenntnisse der deutschen Sprache“ Voraussetzung für einen Antrag auf Einbürgerung in Deutschland. Die Beschreibung eines Deutschkurses am Goethe-Institut in Accra, Ghana führt die Auswirkungen dieser Regelung vor Augen. Mit der Einführung der Deutschprüfung wurde ein weiteres Hindernis geschaffen, dessen Überwindung den Betroffenen eine hohe zeitliche und finanzielle Investition abverlangt. In der Analyse dieses Selektionsinstrumentes, das nur für Angehörige bestimmter Staaten Gültigkeit hat, wird zudem die ökonomische Grundlage deutscher Einwanderungspolitik deutlich.
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  • 15
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 189-200
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (12 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 189-200
    DDC: 940
    Keywords: EU ; Grenze ; Politik ; Dekonstruktion ; Politics ; border ; deconstruction ; Geschichte Europas ; Politik ; Recht ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Krause stellt sich in seinem Essay die Frage, wie der Tod von tausenden Menschen beim Versuch nach Europa einzureisen von den EuropäerInnen bedauert, aber doch als legitim hingenommen wird. Seine Argumentation zeigt, dass das EU-Grenzregime in einen Diskurs des Ausnahmezustands gebettet ist und deshalb andere ethische Standards zur Geltung gebracht werden. Die Diskussion geht zurück auf die Entstehung des modernen Territorialstaats, bei welcher der Aufenthalt eines Bürgers/einer Bürgerin in einem anderen als ihrem Staat als anormal konstruiert wurde. Diese Norm liegt bis heute dem migrationspolitischen Diskurs zugrunde und dient als Grundlage der Kriminalisierung der Migration. In einem nächsten diskursiven Schritt werde dann „illegale“ Migration als Sicherheitsproblem für Europa konstruiert und dann gelten andere moralische und ethische Standards und Gewalt kann legitimiert werden. Krause stellt fest, dass dieser diskursive Prozess die Migration in die EU in den Bereich des Ausnahmezustands verschoben habe und somit die menschenrechtlich unerträgliche Ereignisse wieder als normal ins Moralbewusstsein integriert werden können.
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  • 16
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 305-310
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (6 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 305-310
    DDC: 320
    Keywords: EU ; NGO ; Migrationspolitik ; Wissenschaftskritik ; EU ; criticism on science ; Migration politic ; Politik ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 17
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 201-217
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (17 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 201-217
    DDC: 320
    Keywords: EU ; BRD ; Ausländerpolitik ; Migrationsmanagement ; Sexarbeit Prostitution ; Sozialpolitik ; Sozialarbeit ; prostitution ; EU ; Germany ; Migration Management ; sex-work ; social politics ; social work ; policy on foreigners ; Politik ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Um Verschiebungen im Diskurs um Menschenhandel auf EU-Ebene geht es den Mitstreiterinnen des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung Marina Ginal und Eva Bahl. Zentral ist dabei die Erzählung von einer anderen Perspektive auf den Opfer- sowie Täterbegriff in der Sexarbeit. Die Autorinnen fokussieren aktuelle Debatten, die sie z. B. auf zeitnahen Konferenzen zwischen den TeilnehmerInnen aus NGOs, international tätigen Regierungsorganisationen und VertreterInnen der Forschung zusammengestellt haben. So zeigen Bahl und Ginal nicht nur wie Opfer gemacht, sondern auch ihre Rückführung in Herkunftsländer der SexarbeiterInnen als einzig menschenrechtlich möglicher Umgang mit MigrantInnen in diesem monetär wirkungsmächtigen Arbeitsbereich politisch konstruiert wird. Eine Einordnung in theoretisch-akademische Diskurse über Begriffe wie Sexarbeit oder auch Debatten um die Europäisierung der Flüchtlingspolitiken in Bezug auf Menschenhandel nehmen die Autorinnen ebenfalls vor.
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  • 18
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 311-336
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (26 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 311-336
    DDC: 100
    Keywords: Ethik ; Ontologie ; Philosophie ; Michel Foucault ; philosphy ; Michel Foucault ; ethic ; ontology ; Philosophie ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die Arbeiten Michel Foucaults werden in den Geisteswissenschaften stark rezipiert, insbesondere die Methoden Foucaults, weniger seine Begriffe erlangen dabei große Bedeutung. Ein Begriff ist für Foucault sehr zentral, jedoch wird er in Foucaults Werk sichtbar als Praxis: Kritik. Worin sich seine Kritikpraxis zeigt und wodurch sie zu foucaultscher Methode, insbesondere für die Geisteswissenschaftler_innen werden kann, versucht Franziska Brückner in werkanalytischer Perspektive herauszuarbeiten. Dabei soll sowohl die Entwicklungsgeschichte des Kritikbegriffs als Praxis, aber auch dessen Anwendung Foucaults auf sich selbst bzw. auf seine Forschung aufgezeigt werden.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 19
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 81-95
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (15 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 81-95
    DDC: 700
    Keywords: Flüchtlinge ; Ausstellung ; Ausländerpolitik ; soziale Architektur ; Refugees ; Exhibition ; policy on foreigners ; social architecture ; Künste, Bildende Kunst allgemein ; Recht ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 20
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 137-151
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (15 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 137-151
    DDC: 770
    Keywords: Fotografie ; Bilddiskurs ; Rassismus ; Bildproduktion ; Photography ; Racism ; Fotografie, Computerkunst ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Neben den Bildern im rassistischen „Das Boot ist voll“-Diskurs, welche in Cord Pagenstechers Beitrag in diesem Band thematisiert werden, zeigt Eva Leitolf in ihren Bildern die vermeintlich idyllischen, ruhigen Tatorte des tagtäglich stattfindenden Rassismus in Deutschland. Diese sind damit insofern als Ergänzung zu den Bildern brennender Flüchtlingslager zu sehen, da Eva Leitolf damit einerseits die strukturellen Aspekte von Rassismus sowie andererseits dessen Normalisierung durch die Dominanzgesellschaft sichtbar macht. Das Bild ist demnach auch als Werkzeug für die Betrachtenden intendiert, welches zum Hinterfragen des Bildkonsums und zum Bruch im eigenen Denken von „Normalität“ und letztendlich zu kritischem Umgang mit Bildwelten anregen kann.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 21
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 265-297
    Language: English
    Pages: 1 Online-Ressource (33 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 265-297
    DDC: 900
    Keywords: EU ; Afrika ; Migrationspolitik ; Geschichte 20. Jahrhundert ; Wissenschaftskritik ; Geschichte 19. Jahrhundert ; EU ; Migration politics ; Africa ; History 19th Century ; History 20th Century ; criticism of science ; Geschichte ; Geschichte Afrikas ; Politik ; Recht ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Looking at the missing black identity links and the construction of Blackness by the German academia, this text deals with migration, mobility, “multikulti” and identity issues of the German State doctrines with “The State of Law”, “Whiteness versus Migration”, overall with contradictions in a constructed black and white Germany. Overt and covert racism is the idea that migration applies to people in Germany because they are either black or not white enough. Answering the question: How Germany shapes human backgrounds racistly into white and black differently using the label “immigration background” as new racism of a whitevolk Leitkultur (leading culture).
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 22
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 337-358
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (22 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 337-358
    DDC: 360
    Keywords: Theorie und Praxis ; Soziale Arbeit ; Migration Flucht ; Antirassismus ; migration ; theory and action ; Refugee ; Anti-Racism Social Work ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Wenn die kritische Forschung in der kritischen Praxis via Personalunion ihr Pendant findet, wirft dies desillusionierende Fragen auf – scheinbar. Denn jede der vielen Fragen Johanna Karpensteins birgt die Hoffnung auf und den Glauben an eine Andersartigkeit sowie den Willen diese andersartige Praxis umsetzen zu können. Es kommt allerdings auf viele Versuche an, denn hier ist nicht der/die Forscher_in mit ihrem Material allein, sondern sieht sich vielen Perspektiven z. B. im Feld individueller Beratung ausgesetzt, die alle ihre jeweilige Berechtigung haben und zum Teil auch vehement behaupten. Also ist auch eine Würdigung und Auseinandersetzung, also Zeit für Freundschaft, Zeit für Vertrauen und Zeit für materielle Absicherung dafür notwendige Bedingung – dies bei allen Beteiligten. Daraus ergeben sich der/dem Forschenden Stoff für neue Überlegungen, die sich in Versuche grundlegender Annahmen für eine kritische Migrationsforschung transformieren lassen.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 23
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 17-39
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (23 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 17-39
    DDC: 340
    Keywords: Integration ; migrantische Selbstorganisation ; politische Arbeit politische Praxis ; selforganisation of migrants ; political work political practice ; integration ; Recht ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Der selbstorganisierte türkische Verein Allemende e. V. definiert sich als sozialer Raum, der die Möglichkeit zum politischen und kulturellen Austausch bietet. Im Interview mit MiRA beschreiben Allmende-Mitglieder ihre Arbeitsweise nach Innen und Außen, ihre Schwierigkeiten und Ziele. In den Fokus rückt die Frage nach den Beziehungen zwischen politischen Aktivist_innen in der Türkei und Deutschland. Sie nehmen Stellung zu diversen Themen des bundespolitischen Diskurses. So treten sie dem Vorwurf der Parallelgesellschaft entgegen und üben Kritik am Integrationsbegriff. Ein Mittelpunkt ihrer Arbeit ist die Forderung nach politischer Gleichberechtigung über das Wahlrecht für alle Migrant_innen bei gleichzeitiger Kritik am parlamentarischen System insgesamt. Darüber hinaus werden Probleme der alltäglichen Arbeit angesprochen: Die Finanzierungsproblematik von politischen Vereinen ebenso wie die Schwierigkeiten, türkische Jugendliche für ihre Arbeit zu gewinnen. Dahinter steht die grundsätzliche Frage, wie migrantische Politik im Kontext einer ablehnenden Haltung der Mehrheitsgesellschaft gestaltet werden kann.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 24
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 41-72
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (32 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 41-72
    DDC: 360
    Keywords: Migration ; Flüchtlinge ; Sozialarbeit ; Migranten ; Migrantinnen ; soziale Arbeit ; social work ; Migration ; Migrants ; Refugees ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Der folgende Text stellt sich die Aufgabe, die wichtigsten strukturellen Rahmenbedingungen von Sozialer Arbeit im Handlungsfeld Flucht und Migration im Rahmen einer machttheoretisch inspirierten Analyse umrisshaft zur Darstellung zu bringen. Hierfür wird es im ersten Teil (2–4) darum gehen, das Zusammenwirken der dispositiven Homogenität und Ökonomie bei der Hervorbringung einer spezifischen Auffassungsweise des Handlungsfeldes zu veranschaulichen und in deren Inkongruenz mögliche Lösungswege für die Gestaltung einer sich als kritisch verstehenden Sozialarbeit aufzuzeigen. Im zweiten Teil (5–7) wird die Rolle der Sozialen Arbeit als Akteurin im postfordistischen Migrationsregime einer Analyse und Kritik unterzogen und schließlich Perspektiven einer kritischen Sozialen Arbeit im Handlungsfeld Flucht und Migration aufgezeigt.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 25
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 103-122
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (20 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 103-122
    DDC: 940
    Keywords: Ausländerpolitik ; Geschichte DDR/BRD ; Geschichte der Migration Arbeitsmigration ; Abschiebepolitik ; policy on foreigners ; History of Germany ; History of Migration ; Labourmigration ; deportation politics ; Geschichte Europas ; Politik ; Recht ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    URL: Volltext  (kostenfrei)
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 26
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 153-163
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (11 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 153-163
    DDC: 320
    Keywords: EU ; Migrationsmanagement ; Migrationspolitik ; EU ; Migration Management ; Migration politics ; Politik ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: In den vergangenen zehn Jahren hat sich in der internationalen Migrationspolitik ein neues Konzept etabliert: ‚Migrationsmanagement‘. ‚Migration muss gemanagt werden, um die Vorteile der Migration maximieren und ihre negativen Folgen minimieren‘ zu können, so lautet die utilitaristische Kernbotschaft. Ausgangspunkt dieses politischen Projekts war der ökonomische Globalisierungsschub nach der Weltwirtschaftskrise 1973. In seiner Folge verstärkte sich die internationale Mobilität von Menschen: Migration wurde zu einer offensiven und aus staatlicher Sicht potenziell unkontrollierbaren Strategie vieler Menschen, mit der sie auf die Folgen neoliberaler Reformen reagierten. Unter dem Etikett Migrationsmanagement propagierten Expert_innen aus dem Umfeld u. a. der International Organization for Migration (IOM) und des International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) eine Gegenstrategie: Die staatlichen Fähigkeiten zur Begrenzung unerwünschter Migration sollen gesteigert werden, um eine ,regulierte Offenheit’ gegenüber ‚nützlicher‘ Zuwanderung beherrschbar zu machen. Politisch lässt sich das Projekt der liberalen Strömung in den internationalen Beziehungen zuordnen. Migration wird als positiv betrachtet, weil und insofern sie ökonomisch nützlich ist. So wird deutlich, dass das Projekt den Interessen wirtschaftlich und politischer dominierender Kräfte im Weltsystem eher nutzt, als der großen Mehrheit der Weltbevölkerung.
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    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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  • 27
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 73-79
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (7 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 73-79
    DDC: 940
    Keywords: Flüchtlinge ; Ausländerpolitik ; Migrationsmanagement ; Lager ; Migration Management ; policy on foreigners ; Camp ; Geschichte Europas ; Psychologie ; Recht ; Soziale Probleme, Sozialarbeit ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Pieper analysiert das Lagersystem in Deutschland seit 1980 und definiert es als dezentrales halboffenes Lagersystem. Es werden systematisch verschiedene Lagertypen analysiert und Ziele des Lagersystems in Deutschland herausgearbeitet, darunter die Festsetzung, Kontrolle und Verwaltung von Menschen. Der Text stellt in einer detaillierten Analyse die konkreten Ausschlussmechanismen des Lagersystems dar, unter anderem indem die Veränderungen in der öffentlich artikulierten Legitimation der Lagerunterbringung und ihre historischen Entwicklungen dargestellt werden. Die Lagerunterbringung bildet demnach die materielle Struktur einer Migrationspolitik die es sich im Namen der nationalen Sicherheit zur Aufgabe gemacht hat, Einwanderung zu regulieren bzw. zu verhindern. Piepers Analyse des Lagers als sozialen Raum zeigt, dass durch den Einschluss (ins Lager) ein (gesellschaftlicher) Ausschluss stattfindet, der die Menschen in vielerlei Hinsicht zerstört und einzig die „Illegalität“ die Möglichkeit des Ausbruchs bietet. Somit findet systematisch eine Praxis der Entrechtung statt. Durch die Dezentralität des Geschehens bleibt diese Entrechtung in ihrem Ausmaß scheinbar unsichtbar. Perspektivisch sieht Pieper eine Entwicklung weg vom dezentralen halboffenen Lagersystem hin zu multifunktionellen Sammellagerkomplexen, in welchen die Menschen den engen Lagerkreislauf überhaupt nicht mehr verlassen sollen. Damit solle den Menschen ihre Perspektivlosigkeit frühzeitig vor Augen geführt werden und somit zu einer kostengünstigeren schnellen Freiwilligkeit der Rückkehr führen.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 28
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 123-136
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (14 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 123-136
    DDC: 940
    Keywords: Visual History ; Bilddiskurs ; Rassismus ; Zeitgeschehen ; Visual History ; Racism ; Modern History ; Geschichte Europas ; Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
    Abstract: Die Geschichte des Visuellen erforschte Cord Pagenstecher bereits in verschiedenen Arbeiten mit Blick auf Migration. Im hier vorliegenden Artikel befasst er sich konkret mit der visuellen Verarbeitung des Motivs „Das Boot ist voll. . . “. Es taucht über einige Jahrzehnte hinweg als Synonym für die angeblich von Flüchtlingen überflutete Bundesrepublik in den Printmedien auf. Die Flüchtlinge rassistisch, fremdenfeindlich karikierenden Titel von Zeitschriften werden mit der Zeit auch in Tageszeitungen wieder aufgenommen. Darauf aufbauend analysiert Pagenstecher, wie eine Atmosphäre der Hilflosigkeit und Angst verbreitet wird und Flüchtlinge nicht als Opfer, sondern als Täter – quasi als Angreifer, als Feinde der Bundesrepublik schlussendlich mit Steinhagel außerhalb der Bilderwelt begrüßt werden.
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    Online Resource
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    Berlin : Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, Institut für Sozialwissenschaften
    In:  Kritische Migrationsforschung? ,2012, Seiten 219-239
    Language: German
    Pages: 1 Online-Ressource (21 Seiten)
    Titel der Quelle: Kritische Migrationsforschung?
    Angaben zur Quelle: ,2012, Seiten 219-239
    DDC: 390
    Keywords: EU ; Frankeich ; Papierlose ; Sans-papiers ; Migrationspolitik ; Irregularität ; Taktiken ; Alltagspraxen ; prekärer Alltag ; irreguläre Erwerbsarbeit ; EU ; France ; Sans-Papiers ; Migration politics ; undocumented migrants ; Bräuche, Etikette, Folklore ; Geschichte Europas ; Politik ; Recht ; Soziale Probleme, Sozialarbeit
    Abstract: Der Artikel präsentiert grundlegende Ergebnisse einer empirischen Forschung, die 2007 aus ethnologisch-kulturanthropologischer Perspektive zu Lebenssituation, (Arbeits)Alltag sowie zu spezifischen Handlungspraxen von Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung („sans-papiers“) in der mediterranen Hafenstadt Marseille durchgeführt wurde. Die Untersuchung stellte sich einerseits die Aufgabe, die prekären Lebensrealitäten „illegalisierter“ Migranten zu beschreiben. Dies impliziert, die mehrdimensionalen Begrenzungen rechtlicher, sozialer und ökonomischer Art zu benennen, die auf der Ebene europäischer und nationalstaatlicher Migrationspolitik ein starres Korsett zwingender Herrschaftsverhältnisse bilden. Andererseits spürte die Autorin auf individuell-subjektiver Ebene des täglichen Lebens nach den konkreten Wahrnehmungen von „Illegalität“ und den Selbstpositionierungen betroffener algerischer und türkisch-kurdischer Protagonisten. Es wird deutlich, dass die spezifischen Umstände ihrer gelebten Wirklichkeit im Zwischenraum von einer Dialektik existentieller Notwendigkeiten, sozialer und politischer Gegebenheiten und dem prioritären Ziel der Regularisierung geprägt sind. Entwickelte Handlungsroutinen und Widerstandsräume müssen jeden Tag auf’s neue ausgehandelt werden.
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