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    ISBN: 3869711264 , 9783869711263
    Language: German
    Pages: 472 Seiten, 16 ungezählte Seiten , Illustrationen , 22 cm
    Edition: 1. Auflage
    Additional Information: Rezensiert in Möller, Stefan Das Luther-Jahr in Büchern, in: Leo : das Anhalt-Magazin 2017 2017, Heft 153, Seite 41-45
    Additional Information: Rezensiert in Erle, F.T.A. [Rezension von: Preisendörfer, Bruno, 1957-, Als unser Deutsch erfunden wurde], in: Ärzteblatt Sachsen-Anhalt : offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer Sachsen-Anhalt 2017 Bd. 28, Heft 5 (2017), Seite 51
    Additional Information: Rezensiert in Oelschläger, Ulrich Als unser Deutsch erfunden wurde. Reise in die Lutherzeit 2017
    DDC: 943.03
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    Keywords: Luther, Martin Friends and associates ; German language Early modern, 1500-1700 ; Reformation ; Germany History 16th century ; Germany Social life and customs 16th century ; Germany Civilization 16th century ; Deutschland ; Alltag ; Kultur ; Geschichte 1500-1550
    Abstract: Mit Luther auf die Wartburg und mit Berlichingen auf Raubzug. Der Autor des Buches "Als Deutschland noch nicht Deutschland war" legt nach: Eine Zeitreise in Luthers Deutschland Martin Luther lag erst ein gutes Jahr in der Wittenberger Schlosskirche im Sarg, als im Frühling 1547 von den Türmen seiner alten Predigtkirche, der Stadtkirche St. Marien, die Aufbauten von den Türmen genommen wurden. Auf die freigemachten Plattformen sollten Kanonen gehievt werden, mit denen man die Landsknechte Karls V. vom Sturm auf die Stadt abhalten wollte. Letztendlich wurde die Stadt friedlich übergeben; Wittenberg wurde nicht geplündert. Luthers Leichnam wurde nicht aus dem Grab geholt und verbrannt, um noch posthum die Reichsacht an ihm zu vollstrecken - obwohl es Stimmen gab, die dies forderten. Die Türme bekamen neue Spitzhelme - und erst ein halbes Jahrtausend später (bei Restaurierungsarbeiten im Jahr 1910) fand man eine von Philipp Melanchthon handschriftlich verfasste Chronik der Zeit - einer Zeit, die bewegter, aber (für Deutschland) auch zukunftsformender kaum hätte sein können. Bruno Preisendörfer schaut Luther und vielen seiner Zeitgenossen über die Schulter, wir erleben ihr öffentliches Wirken, aber auch ihren Alltag. Mit Götz von Berlichingen überfallen wir Nürnberger Kaufleute und werden selbst von Nürnbergern belagert. Wir sehen den Fuggern in ihrem Augsburger Kontor auf die Finger und machen uns mit den Welsern bei der Ausbeutung Venezuelas die Hände schmutzig. Albrecht Dürer lernen wir beim Malen kennen, Hans Sachs beim Versemachen und Luthers Frau Katharina bei der Haushaltsführung - bis wir mit ihr vor der Pest aus Wittenberg fliehen. Wir erleben, wie mühsam die Alltagsverrichtungen sind, vom Zubereiten der Mahlzeiten bis zum Beschaffen der Kleidung. Wir reihen uns in Landsknechte-Haufen ein, proben mit fränkischen und thüringischen Bauern den Aufstand, lauschen brav den Predigern und fürchten uns vor dem Jüngsten Gericht. Shortlist des NDR Kultur Sachbuchpreis 2016
    Note: "Wortgewalt - Sprache, die wehtun soll. Mit Schimpfexempeln und einem Schimpfwort-ABC" Seite 427-429 , Glossar "Kleines Latinum für Zeitreisende" Seite 430-433 , Lexikon "Bündnisse, Institutionen, Bekennisse, Erlässe und Kampfschriften" Seite 434-437 , "Gruppenbilder" [exemplarische Gestalten der Zeit] Seite 438-455 , Personenregister Seite 457-472 , Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke. - Die Nachdrucke "2. bis 6. Auflage" sind 2016 erschienen. "8. Auflage" 2017
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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    ISBN: 9783869711102
    Language: German
    Pages: 517 Seiten , Illustrationen, Karten , 22 cm
    Edition: 6. Aufl.
    DDC: 900
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    Keywords: Deutschland ; Alltag ; Kultur ; Geschichte 1750-1830
    Abstract: "Am Tore wurden wir angehalten. Ein Sergeant kam an den Postwagen und fragte: 'Wer sind Sie? Woher kommen Sie? Werden Sie lange hierbleiben?'"... So wurde befragt, wer zur Goethezeit an die Tore von Berlin kam. Das Gepäck wurde durchsucht, man bekam einen Passierschein - musste aber, kaum im Gasthaus angekommen, schon die nächsten Kontrollbögen, diesmal die der Polizei, ausfüllen. Wer mit Bruno Preisendörfer als Zeitreisender unterwegs ist, erlebt aber noch viel mehr: Er steht z. B. am 7. 11. 1775 morgens um fünf in Weimar vor dem Haus eines Kammergerichtspräsidenten namens von Kalb und sieht zu, wie Goethes Kutsche über das Pflaster rollt. Er besucht eine philanthropische Reformschule oder wird zwischen die Bauernkinder in die Bänke einer Dorfschule gesteckt. Er geht an die Universität, um Kant und Fichte zu lauschen, etwaige Verständnisschwierigkeiten müssen ihm nicht peinlich sein, es ging den Zeitgenossen ebenso
    Note: Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 457-481 , Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke
    Library Location Call Number Volume/Issue/Year Availability
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