Normalisierungs- und Normierungspraxen der Mehrheitsgesellschaft schließen Menschen mit zugeschriebener Behinderung von der gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben aus. Silvester Popescu-Willigmann geht von einer kulturellen Genese behindernd wirkender sozialer Praktiken aus und rekonstruiert aus dieser Perspektive die Laufbahnen hochqualifizierter, beruflich erfolgreicher Menschen mit einer signifikanten Hörschädigung. Der Autor entwickelt ein Modell ihres „Kampfes um (berufliche) Anerkennung“, in dessen Zentrum Bewältigungsstrategien stehen. Das Buch bietet Anknüpfungspunkte für weitere Forschung sowie Anregungen für Betroffene und die organisierte Selbsthilfe.                                                     

Die Zielgruppe: 
Dozierende und Studierende der Sozialwissenschaften, Sozialarbeit und Sozialpädagogik SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, Selbsthilfegruppen, (Weiter-)Bildungseinrichtungen, Betroffene  

Der Autor: 
Silvester Popescu-Willigmann ist Diplom-Wirtschaftspädagoge und Diplom-Verwaltungswirt (FH). Er forscht zu sozialer Ungleichheit, zu sozialwirtschaftlichen Fragen und zum Sozialmanagement, ist Hochschul-Lehrbeauftragter und freiberuflicher Dozent.  .